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Bundesverwaltung – über Klassen, Wahlplakate und Parteienkampf

August 18th, 2010

Ich schließe mich dem an. Die Art und Weise der Verwaltung (CDU&SPD) die in den Siebzigern und Achtzigern (damals mit mehr sog. Propaganda als mit Wahplakaten* geworben) in die Vollen gelebt hat, konnte nur existieren, weil wir als Frontstaat im Kalten Krieg als Aufmarschgebiet gezüchtet worden sind. Mit dem Wegfall dieser Bedrohung, den neuen Marktgesetzen der New Economy und der allgegenwärtigen Globalisierung greifen die Werkzeuge aus unserem Demokratiebaukasten nicht mehr. Ganz besonders hart muß das die SPD erleben, die als Massenpartei des deutschen Arbeiters leider bald nur noch Arbeitslose verwaltet (siehe Abwanderung ins Ausland). Tatsächlich besteht ein krasser Gegensatz in der historischen Selbstsicht unseres politischen Systems und der Realität. Sowohl die aus dem (Z)entrum geborene CDU, als auch die Sozialdemokraten können sich m.E. nicht mehr auf eine Wählerbasis gemäß ihres Sinn- und Handlungsursprungs in einem nachkaiserlichen Deutschland berufen. Die politisch orientierten “Klassen” sind in sich soweit zerfasert, dass ihre Interessen nirgendwo mehr wahrgenommen werden (siehe Wahlplakate, die absolut nicht dem entsprechen, was diese “Klassen” EIGENTLICH wollen. Heute Wahlplakate sind meist voller leerer Versprechungen). Ich halte die Abkehr von dem veralteten Klassendenken daher für überlebenswichtig. Es wird Zeit die verkrusteten Massenparteien abzuschaffen und durch etwas neues zu ersetzen…dabei kann man den Bundespräsidenten gleich mit über Bord werfen; als nicht handlungsfähige moralische Instanz kann er außer Kosten nichts produzieren. Dann diese widersinnige Aufteilung der Bundesländer. Hier kann man zusammenlegen und Millionen sparen! Einzig Leidtragender hier wären die ans Verwalten gewöhnten Beamten. Dabei orientieren sich die Grenzen sowieso an ehemaligen Besatzungszonen und haben damit keine besondere Bedeutung für den Staat an sich…

*Hier noch ein kleiner Nachtrag zu Wahlplakaten. Es ist aktuell sehr üblich, Wahlplakate zu drucken und sich damit zu promoten. Was auf den Wahlplakaten steht, erweist sich nach der Wahl allerdings zu völligem Unfug.

Ich frage mich , ob Weizenbaum uns weiter bringt

June 2nd, 2010

Die Feststellung , daß gespeicherte Information (als Buch oder in elektronischer Form) erst dann zu Wissen wird , wenn ein Mensch sie interpretiert ist ja wohl trivial. Das Internet bietet , z.B. wie Universitäten, lediglich den Zugang zu Wissen und bietet damit Menschen die Möglichkeit , wenn sie wollen , zu Wissen zu kommen. Insofern trägt das Internet sehr wohl zur Demokratie bei , denn es erleichtert die freie Entfaltung , ein allen Demokratien zugrunde liegender Gedanke. Und es sorgt dafür das man auch andere Kulturen kennenlernen kann, ohne das man dorthin in den Urlaub fahren muß und die ganze Gastfreundschaft nur vorgespielt wird. ( Trifft nich immer zu ) Die Behauptung, ein Volk das weder politisch gebildet noch erzogen sei könne nicht vom Computer profitieren ist eine unzulässige Vereinfachung und völlig absurd. Es gibt in jedem Volk einen gewissen Prozentsatz von Leuten die ,selbst wenn sie politisch oder sonstwie nicht gebildet sind , zu Bildung kommen wollen und dies Dank vorhandener Möglichkeiten (z.B. Schulen , UNIs , irgendwann auch Internet, Riesterrente ) auch erreichen. Außerdem frage ich mich , wie Herr Prof. Weizenbaum zu der Weisheit gelangt ist. Das Frage ich mich allerdings auch, den allzu viel kann er nicht haben den wenn er der meinung ist das ein Volk ohne politische Bildung den Computer nicht bedienen kann, dann würde ich gerne mal wissen ob ER es kann. Er könnte ja die Gnade haben den Ungebildeteten, sowohl in Politik als auch anderswo es beizubirngen, anstatt hier so einen Bullshit los zu werden. Solche Menschen wie Er sorgen dafür das wir eine zwei Klassen Gesselschaft bekommen. Du kannst den PC nicht bedienen also hast du auch keine Bildung. Super Herr Weizenbaum weiter so, eigentlich müßten sie mit diesen Meinugen in die Politk, weil dann bekommen sie noch für solch einen Müll den sie Reden eine Menge Geld und wenn nicht dann nehmen sie sich ein Beispiel an unseren Parteine die ja sicherlcih ein PC bedienen können, mit der Hilfe von 3 Indern und 2 Sekräterinnen. In diesem Sinne, daß Computer von den Militärs zu Massenmord etc. mißbraucht wurden. Meines Wissens haben im letzten Jahrhundert die meisten Menschen ihr Leben im Krieg o.ä. zu einer Zeit verloren , als Computer bestimmt noch keine großartige Hilfe dabei sein konnten. (Ob es “richtige” Computer 1945 schon gab müßte Herr Weizenbaum eigentlich wissen)

logistischer Aufwand bei Designermöbel

May 3rd, 2010

Man bedenke allein den logistischen Aufwand, der entsteht, sollte ein Möbelstück doch nicht ganz so passen, wie man es sich vorstellte und man will es dann ganz schnell wieder loswerden… Wer Sofas oder Sessel in einem Möbelgeschäft ersteht, kann sich häufig den Stoffbezug, sowie andere Details aussuchen. Das Sofa oder der Sessel wird dann zumeist eigens für den Bedarf produziert. Anders verhält es sich natürlich bei Verkäufen im Netz. Hier werden oft fertige Sofas angeboten, die den Vorteil haben, dass sie schnell verfügbar sind. Das Warten (die Produktion eines Sofas dauert in der Regel etwa zwei Monate) kann man sich auf diese Weise sparen. Dennoch gibt es überraschend viele Möglichkeiten, was Design oder Bezüge angeht, aus denen man auch bei Internet Anbietern wählen kann. Auf diese Extraleistung muss also nicht verzichtet werden.

Parteien werden kommerziell

December 4th, 2009

 in Parteien werden kommerziellDas die Parteien vereinfacht gesagt “kommerziell” geworden sind, war ja nicht meine Idee und wird von mir auch nicht befürwortet. Aber wenn man heutzutage Aufmerksamkeit erregen will, muss man halt wie bei BigBrother mit jeder “Staffel” extremer werden (BB wird irgendwann zur Por..show oder zur Neandertaldoku!). Und letztlich haftet nahezu allen Parteien der Satz an: Wer einmal lügt,… Die Parteien sind nicht “kommerziell” geworden, sondern “beliebig”. Die Parteien sondern nur noch sinnfreie Allgemeinplätze ab. Vorteil: Niemand kann behaupten, sie würden nach der Wahl anders
handeln, als vor der Wahl versprochen.

Pech ist natürlich, wenn – wie geschehen – der politische Gegner eine Partei zu einer klaren Aussage zwingt: CDU vor der Wahl: -Für- 2 Prozent Mehrwertsteuererhöhung.
SPD vor der Wahl: -Gegen- jede Mehrwertsteuererhöhung. Macht sich natürlich besonders schlecht für die SPD, wenn sie unmittelbar sich nach der Wahl ihre Meinung ändert und dann gar für eine -dreiprozentige- Mehrwertsteuererhöhung stimmt. Da helfen bald nur noch Wahlcomputer, damit trotz solcher Eigentore und Lobbyistenklüngel die sogenannten Volksparteien ihre politische Allmacht erhalten.

SPD verspricht mehr Förderung für Spitzen

December 2nd, 2009

Meines Wissens werden auch Forschung u. Entwicklung der Wirtschaft/Insdustrie subventioniert, z.B. durch durch steuerliche Abschreibungen. Auf der anderen Seite hat der Staat seine eignen Projekte am Laufen. Im Gedanken eines Staates sollen diese zur Stärkung der eigenen Wirtschaft beitragen. Leider werden diese Grenzen zwischen Staatsinteresse und Wirtschaft immer fliessender bzw. verlagern sich fast ausschliesslich auf die Seite der Wirtschaft ohne dem Staat einen Vorteil zu verschaffen. Wer aber jetzt nur auf die SPD schmipft, ist wirklich erst jetzt aufgewacht.

Die Summen welche in der Kohl-Regierung in die Wirtschaft flossen waren um ein vielfaches Höher. Außerdem hat das ganze nichts mit Politik zu tun, welche mittlerweile mehr als unfähig ist die Unternehmen auch an solche Subventionen, im Interesse der Staates und damit auch zum allgemeinwohl, zu binden. Für mich ist dies ein Arschtritt, in den Zeiten der Globaliserung, seitens der Wirtschaft, welche eindeutig vergessen haben wo, wie und durch wen sie gross geworden sind. Wie bescheuert müssen dann erst Soldaten sein, wenn diese, wie im Fall Irak, auch noch Ihren Arsch hinhalten. Würden die sich nicht für Ihr Land einsetzen und nur Ihre Waffen niederlegen, dann wäre dies Vaterlandsverrat.